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<title>Milon</title>
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<p><b>Milon</b> (auch <i>Milon von Kroton</i>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Altgriechische_Sprache" title="Altgriechische Sprache">griechisch</a></span> <span lang="grc-Grek" class="Grek" style="font-style:normal">Μίλων</span> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261937631">
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</style><span class="Latn" lang="grc-Latn" style="font-weight:normal;font-style:italic">Mílōn</span>, <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">Milo</span>; * um 555 v. Chr.; † nach 510 v. Chr.) war ein griechischer Ringkämpfer und einer der berühmtesten Athleten der Antike. Als einziger siegte er sechsmal in allen <a href="Panhellenische_Spiele" title="Panhellenische Spiele">Panhellenischen Spielen</a>. Er lebte in seiner Heimatstadt Kroton (heute <a href="Crotone" title="Crotone">Crotone</a> in <a href="Kalabrien" title="Kalabrien">Kalabrien</a>, Süditalien) und war ein Zeitgenosse und Anhänger des Philosophen <a href="Pythagoras" title="Pythagoras">Pythagoras</a>. Außerdem war er ein erfolgreicher Heerführer.
</p><p>In neuzeitlicher Kunst wurde Milon vor allem durch eine Legende zu seinem Tod rezipiert. Angeblich wollte er als Kraftprobe einen im Wald gespaltenen Baumstamm, der mit Keilen auseinandergespreizt war, auseinanderreißen. Nachdem er die Keile entfernt hatte, wurde er eingeklemmt, konnte sich nicht mehr befreien und wurde dann von Wölfen – in neueren Varianten geändert zu einem Löwen – gefressen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Über Milons Herkunft ist nur der Name seines ansonsten unbekannten Vaters Diotimos überliefert. Er errang seinen ersten olympischen Sieg in seiner Disziplin, dem Ringkampf, unter den Knaben an den 60. <a href="Olympische_Spiele_der_Antike" title="Olympische Spiele der Antike">Olympischen Spielen</a> im Jahr 540 v. Chr.; daher ist seine Geburt um 555 v. Chr. anzusetzen. Sein erster olympischer Sieg unter den Männern war derjenige an den 62. Spielen (532 v. Chr.); im Zeitraum 532–516 v. Chr. siegte er fünfmal hintereinander. Somit war er insgesamt sechsfacher Sieger. Bei den <a href="Pythische_Spiele" title="Pythische Spiele">Pythischen Spielen</a> in <a href="Delphi" title="Delphi">Delphi</a>, die ebenso wie die Olympischen Spiele alle vier Jahre veranstaltet wurden, siegte er siebenmal (das erste Mal als Knabe).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei den <a href="Isthmische_Spiele" title="Isthmische Spiele">Isthmischen Spielen</a>, die alle zwei Jahre abgehalten wurden, war er zehnmal siegreich und bei den ebenfalls alle zwei Jahre stattfindenden <a href="Nemeische_Spiele" title="Nemeische Spiele">Nemeischen Spielen</a> neunmal. Damit erhielt er sechsmal den Titel des <a href="Periodonike" title="Periodonike">Periodoniken</a>, welcher einem Sportler verliehen wurde, wenn er in einem Vierjahreszyklus in allen vier Panhellenischen Spielen gesiegt hatte. Milon war der erste Periodonike, dessen Name überliefert ist, und der einzige sechsfache in der gesamten Antike. Zum siebenfachen Periodoniken fehlte ihm nur noch ein olympischer Sieg, doch als er im Jahre 512 v. Chr. zum siebten Mal in Olympia antrat, gelang es ihm nicht, den jüngeren Gegner <a href="Timasitheos_von_Kroton" title="Timasitheos von Kroton">Timasitheos von Kroton</a>, der ihm geschickt auswich, zu fassen und zu werfen. Der Kampf scheint unentschieden geendet zu haben.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahre 510 v. Chr. brach zwischen Kroton und <a href="Sybaris" title="Sybaris">Sybaris</a> ein Krieg aus, nachdem die Krotoniaten sich geweigert hatten, Flüchtlinge aus Sybaris auszuliefern. <a href="Pythagoras" title="Pythagoras">Pythagoras</a>, zu dessen Anhängern – den <a href="Pythagoreer" title="Pythagoreer">Pythagoreern</a> – Milon zählte, lebte damals in Kroton und trat für eine harte Haltung gegenüber Sybaris ein. Die Krotoniaten übertrugen Milon das Amt des Feldherrn, woraus ersichtlich ist, dass er eine prominente politische Rolle spielte. Er errang einen entscheidenden Sieg, Sybaris wurde eingenommen und geplündert. Dies ist die letzte überlieferte Nachricht aus Milons Leben; wann er starb, ist unbekannt.
</p><p>Noch lange nach Milons Tod war sein Haus die Versammlungsstätte der Pythagoreer von Kroton. Bei den antipythagoreischen Unruhen, die um die Mitte oder in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts ausbrachen, wurde das Haus niedergebrannt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Milon soll mit einer Tochter des Pythagoras namens <a href="Myia" title="Myia">Myia</a> verheiratet gewesen sein. Er hatte eine Tochter, die den berühmten Arzt <a href="Demokedes" title="Demokedes">Demokedes</a> heiratete, der Leibarzt des <a href="Perser_(Volk)" title="Perser (Volk)">Perserkönigs</a> <a href="Dareios_I." title="Dareios I.">Dareios I.</a> gewesen war und sich dann in Kroton niedergelassen hatte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Legende_und_Wirklichkeit">Legende und Wirklichkeit</h2></div>
<p>Die Angaben der antiken Quellen über Milons Persönlichkeit gehen weit auseinander, und demgemäß ist auch das Milon-Bild in der Moderne widersprüchlich und teilweise von klischeehaften Vorstellungen geprägt. Aus glaubhaften Berichten geht hervor, dass er philosophische Interessen hatte und den führenden Kreisen seiner Heimatstadt angehörte; daraus lässt sich folgern, dass er vornehmer Herkunft war (was auch gezeigt wurde: durch seine zahlreichen olympischen Auszeichnungen = ein armer Bürger wäre gar nicht in der Lage gewesen für olympische Siege zu trainieren, nur ein extrem reicher Bürger war in der Lage die für Olympia notwendigen Leistungen zu erreichen). Eine gegenteilige, legendenhafte Überlieferung lässt ihn als dummen Kraftprotz und Vielfraß erscheinen, der schließlich seiner Torheit und Maßlosigkeit zum Opfer fiel; dazu passt die Vorstellung, dass er ein Emporkömmling war. In einem Teil der zahlreichen Anekdoten der Milon-Legende und in späten Quellen wird er zum Muster eines negativ bewerteten Schwerathleten, dessen einseitige Entwicklung und Betonung körperlicher Fähigkeiten ihn zu einer staunenswerten, aber im Grunde lächerlichen Gestalt macht.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein Bericht, wonach sich Milon den legendären Helden <a href="Herakles" title="Herakles">Herakles</a> zum Vorbild nahm und demgemäß mit <a href="L%C3%B6wenfell" title="Löwenfell">Löwenfell</a> und Keule in die Schlacht zog, spiegelt wohl sein tatsächliches Selbstbild. Erst in später, verzerrender Darstellung wurde daraus das Klischee eines rein körperorientierten Kraftmenschen ohne geistige Gaben. Die Anekdoten um Milon entsprangen wohl ursprünglich dem Staunen über seine einzigartigen Erfolge und wurden später maßlos übersteigert, phantasievoll ausgeschmückt und ins Negative gewendet. Hintergrund war eine generell negative Beurteilung des Leistungssports in Philosophen- und Ärztekreisen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Außer der Legende zu seinem Tod wurden unter anderem folgende Geschichten erzählt:<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li>Er pflegte regelmäßig ein Kalb auf seinen Schultern zu tragen und konnte es dank dieses Trainings noch stemmen, als es zum Stier herangewachsen war.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Er hob einen vierjährigen Stier auf seine Schultern und trug ihn durch das Stadion von Olympia. Anschließend schlachtete und verzehrte er ihn an einem einzigen Tag.</li>
<li>Einen Granatapfel, den er in der Hand hielt, konnte ihm niemand entwinden, und die Frucht blieb dabei unbeschädigt.</li>
<li>Wenn er sich auf einen eingeölten <a href="Diskos" title="Diskos">Diskos</a> stellte, konnte niemand ihn hinunterstoßen.</li>
<li>Er brachte eine um seinen Kopf gebundene Darmsaite zum Platzen, indem er den Atem anhielt und die Stirnadern anschwellen ließ.</li>
<li>Als während einer gemeinsamen Mahlzeit eine der Säulen des Hauses brach, stützte er die stürzenden Balken, bis alle Anwesenden sich gerettet hatten.</li>
<li>Er aß täglich 17 Pfund Fleisch, 17 Pfund Brot und trank rund 10 Liter Wein.</li>
<li>Er trug seine eigene Siegerstatue in die Altis, den heiligen Hain von Olympia.</li></ul>
<p>Gegen die Annahme niederer Herkunft, mangelnder Bildung und geringer Intelligenz sprechen folgende Argumente:
</p>
<ul><li>Einer von <a href="Herodot" title="Herodot">Herodot</a> erzählten Legende zufolge rühmte sich Demokedes gegenüber dem Perserkönig seiner Heirat mit Milons Tochter. Das wäre sinnlos gewesen, wenn Milon aus niederen Verhältnissen gestammt hätte, denn sportlicher Erfolg hätte einen solchen Makel nicht kompensiert und die Mitteilung hätte den König nicht beeindrucken können. Auch wenn diese Nachricht historisch nicht stimmt, lässt sie doch erkennen, dass die Heirat mit Milons Tochter für den berühmten Arzt einen sozialen Aufstieg bedeutete.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Die Pythagoreer, zu denen Milon gehörte, standen den führenden Familien Krotons nahe; sie pflegten religiös-philosophische Bildung und hätten einen ungebildeten Menschen ohne entsprechende Neigungen und Fähigkeiten kaum aufgenommen.</li>
<li>Der Umstand, dass die Krotoniaten in einem überlebenswichtigen Krieg Milon das Kommando anvertrauten, lässt erkennen, dass seine Mitbürger seine geistigen Fähigkeiten hoch einschätzten.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Soweit die Quellen Rückschlüsse auf die soziale Herkunft der Athleten im 6. Jahrhundert ermöglichen, zeigt sich, dass die Teilnahme an den Olympischen Spielen auf die Aristokratie beschränkt war.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Neuzeitliche_Rezeption">Neuzeitliche Rezeption</h2></div>
<p>Im Jahre 1682 schuf der französische Bildhauer <a href="Pierre_Puget" title="Pierre Puget">Pierre Puget</a> eine Darstellung der Legende von Milons Tod im Wald („Milon mit dem Löwen kämpfend“, heute im <a href="Louvre" title="Louvre">Louvre</a>). Im 18. Jahrhundert entstand eine Milon-Statue von <a href="Jean_Joseph_Vinache" title="Jean Joseph Vinache">Jean Joseph Vinache</a> oder <a href="Johann_Gottfried_Kn%C3%B6ffler" title="Johann Gottfried Knöffler">Johann Gottfried Knöffler</a> im <a href="Gro%C3%9Fer_Garten_(Dresden)" title="Großer Garten (Dresden)">Großen Garten</a> in Dresden und eine von <a href="%C3%89tienne-Maurice_Falconet" title="Étienne-Maurice Falconet">Étienne-Maurice Falconet</a> (heute im Louvre). 1777 fertigte <a href="Johann_Heinrich_Dannecker" title="Johann Heinrich Dannecker">Johann Heinrich Dannecker</a> einen sterbenden Milon aus Gips an, 1784 gestaltete <a href="Alexander_Trippel" title="Alexander Trippel">Alexander Trippel</a> dasselbe Thema. <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> kritisierte solche bildhauerischen Bemühungen heftig, da er das Thema abstoßend fand.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Übersichtsdarstellungen</b>
</p>
<ul><li><a href="Bruno_Centrone" title="Bruno Centrone">Bruno Centrone</a>: <i>Milon de Crotone.</i> In: Richard Goulet (Hrsg.): <i>Dictionnaire des philosophes antiques.</i> Band 4, CNRS Éditions, Paris 2005, ISBN 2-271-06386-8, S. 522 f.</li>
<li><a href="Wolfgang_Decker_(Sporthistoriker)" title="Wolfgang Decker (Sporthistoriker)">Wolfgang Decker</a>: <i>Milon [2].</i> In: <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a></i> (DNP). Band 8, Metzler, Stuttgart 2000, ISBN 3-476-01478-9, Sp. 191–192.</li>
<li><a href="Wolfgang_Decker_(Sporthistoriker)" title="Wolfgang Decker (Sporthistoriker)">Wolfgang Decker</a>: <i>Antike Spitzensportler. Athletenbiographien aus dem Alten Orient, Ägypten und Griechenland.</i> Arete-Verlag, Hildesheim 2014, ISBN 978-3-942468-23-7, S. 64–67.</li>
<li><a href="Oscar_William_Reinmuth" title="Oscar William Reinmuth">Oscar W. Reinmuth</a>: <i>Milon. 2.</i> In: <i><a href="Der_Kleine_Pauly" title="Der Kleine Pauly">Der Kleine Pauly</a>.</i> Band 3. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1979, ISBN 3-423-05963-X, Sp. 1303 f.</li></ul>
<p><b>Untersuchung</b>
</p>
<ul><li>Valérie Visa-Ondarçuhu: <i>Milon de Crotone, personnage exemplaire</i>. In: Alain Billault (Hrsg.): <i>Héros et voyageurs grecs dans l’Occident romain</i>. <a href="%C3%89ditions_de_Boccard" class="mw-redirect" title="Éditions de Boccard">Éditions de Boccard</a>, Paris 1997, ISBN 2-904974-14-8, S. 33–62.</li>
<li>Jean-Manuel Roubineau: <i>Milon de Crotone ou l'invention du sport.</i> Presses universitaires de France, Paris 2016, ISBN 978-2-13-065369-1.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Milo_of_Croton?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Milon von Croton</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Eine andere Überlieferung gibt sechs Siege an, doch waren es wahrscheinlich sieben; siehe <a href="Joachim_Ebert" title="Joachim Ebert">Joachim Ebert</a>: <i>Griechische Epigramme auf Sieger an gymnischen und hippischen Agonen</i>, Berlin 1972, S. 182.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Ebert: <i>Griechische Epigramme auf Sieger an gymnischen und hippischen Agonen</i>, Berlin 1972, S. 182 f.; <a href="Wolfgang_Decker_(Sporthistoriker)" title="Wolfgang Decker (Sporthistoriker)">Wolfgang Decker</a>: <i>Sport in der griechischen Antike</i>, München 1995, S. 132.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Kurt_von_Fritz" title="Kurt von Fritz">Kurt von Fritz</a>: <i>Pythagorean Politics in Southern Italy</i>, New York 1940, S. 88. Anders urteilt Domenico Musti: <i>Le rivolte antipitagoriche e la concezione pitagorica del tempo</i>, in: <i>Quaderni Urbinati di cultura classica</i>, Nuova Serie, Bd. 36 Nr. 3, 1990, S. 35–65, hier: 43 ff., 60. Musti meint, die Erwähnung von Milons Haus deute auf eine gewaltsame Auseinandersetzung noch zu dessen Lebzeiten.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Augusta Hönle: <i>Olympia in der Politik der griechischen Staatenwelt</i>, Bebenhausen 1972, S. 82–84; Valérie Visa-Ondarçuhu: <i>Milon de Crotone, personnage exemplaire</i>. In: Alain Billault (Hrsg.): <i>Héros et voyageurs grecs dans l’Occident romain</i>, Paris 1997, S. 33–62, hier: 50–52, 56–62.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Christian_Mann" title="Christian Mann">Christian Mann</a>: <i>Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland</i>, Göttingen 2001, S. 176 f.; Michael Poliakoff: <i>Kampfsport in der Antike</i>, Zürich 1989, S. 128 ff., 243.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Belege sind zusammengestellt und ins Französische übersetzt bei Valérie Visa-Ondarçuhu: <i>Milon de Crotone, personnage exemplaire</i>. In: Alain Billault (Hrsg.): <i>Héros et voyageurs grecs dans l’Occident romain</i>, Paris 1997, S. 33–62, hier: 45–62.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Quintilian" title="Quintilian">Quintilian</a>, <i>Institutio oratoria</i> 1,9,5.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Mann: <i>Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland</i>, Göttingen 2001, S. 175; Domenico Musti: <i>Le rivolte antipitagoriche e la concezione pitagorica del tempo</i>, in: <i>Quaderni Urbinati di cultura classica</i>, Nuova Serie, Bd. 36 Nr. 3, 1990, S. 35–65, hier: 44.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Joachim Ebert: <i>Griechische Epigramme auf Sieger an gymnischen und hippischen Agonen</i>, Berlin 1972, S. 183.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Mann: <i>Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland</i>, Göttingen 2001, S. 36 f., 175.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Dönike: <i>Pathos, Ausdruck und Bewegung</i>, Berlin 2005, S. 114.</span>
</li>
</ol>
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